Hans Christ IPS-Köln - Institut für angewandte Psychoanalyse und Systemforschung

Konzept

Der psychoanalytisch-systemische Ansatz fördert die Verbesserung interpersonaler und interpersoneller Kompetenz (Selbsterfahrung und Empathie) in privaten und beruflichen Kontexten. Er ist integrativ und eignet sich hervorragend zur Entwicklungsförderung in Psychotherapie, Supervision, Coaching und Organisationsberatung. Er vermittelt veränderungsrelevante Einsichten in rationale-, irrationale und unbewußte Prozesse und geht damit weit über die Möglichkeiten traditioneller Ansätze hinaus.Er bezieht sich auf zentrale Konzepte von Psychoanalyse, Systemtheorie, Entwicklungspsychologie und Hirnforschung, die von einer zentralen Bedeutung unbewußter Erwartungseinstellungen, die sich im Laufe bedeutsamer Beziehungserfahrung zu Wirklichkeitskonstruktion entwickeln, ausgehen. Die Analyse der Wirklichkeitskonstruktion bzw. Identität eines Individuums, einer Gruppe oder auch einer Organisation läßt sich als Selbstregulation beschreiben.
Jedes System verfügt über ein typisches Selbstregulationsmuster, das aus Wahrnehmungs- und Handlungsmustern besteht. Es dient der Alltagsbewältigung ,zeigt sich allerdings besonders deutlich in Stresssituationen . Neben den direkt beobachtbaren Verhaltensabläufen , die man als Transaktionen oder Bindungsmuster beschreibt, lassen sich basale Copingmuster der Spannungsregulation identifizieren, die sich erst auf den zweiten Blick erschließen lassen aber von höchster Bedeutung zur Diagnose von Stressbewältigungsprofilen sind. Letztere lassen sich besonders effizient als Ausprägung von Beschleunigung/Entschleunigung und Fokussierung/Defokussierung diagnostizieren. Wir sprechen von dissoziativen Regulationsmustern, wenn diese die Aufgabenbewältigung behindern. Entwicklungsförderung setzt voraus diese Vorgänge bewußt wahrzunehmen um neue Bewältigungsmuster zu erarbeiten.

Eine Vertiefung dieser Gedankengänge finden Sie in Beiträgen im Journ@l auf dieser Site.